BVP Fortbildung 2014

Weiterbildung der BVP in Stels, 31. Januar/ 1. Februar 2014

In diesem Jahr waren wiederum Angebote aus den eigenen Reihen angesagt. Das HofdeplanisProgramm klang verheißungsvoll: Lachyoga mit Jan, Imagination mit Laura und ein Workshop mit Eric über die Eltern-Kind-Therapie.

Man traf sich natürlich schon im Zug. Alte Bekanntschaften wurden erneuert, neue entstanden. Im Bus stiessen dann die Prättigauer mit den Churern zusammen. Schnee lag auch in Stels kaum.

Wir begannen mit Lachyoga. Der DVD mit dem lachenden Yogi, der die ganze S-Bahn erheiterte, zauberte auf die meisten Gesichter ein Lächeln. Selber damit anzufangen befremdete erst einmal. Lachen auf Kommando  liegt uns Schweizern vielleicht nicht so nahe. Jans unkomplizierte Art ließ aber die Irritation bald verschwinden. Das Lachen wurde ungezwungener, die Bewegungen freier.  Bis zum Abschluss der Übungen waren wir schön aufgewärmt.

In der Pause, wurde angeregt diskutiert. Danach ging es ruhiger weiter. Laura führte eine Stels 2014 1Imaginationsübung durch. „Lade dein 10 Jahre jüngeres Ich, dein 14jähriges Ich, dein 4jähriges Ich, dein im entstehen begriffenes Ich und dein altes Ich zu einer Aussprache ein.“ Wie immer in solchen Übungen ging es mir zu schnell, doch die Übung überzeugte. Ich holte sie später in Ruhe für mich alleine nach.

Dann gab es es Nachtessen. Das Hotel überzeugte mich als Neue weniger als die Gesellschaft. Diese war wie immer anregend, lustig, bereichernd. Nun standen wir vor einem Dilemma. Jan bot noch einmal Lachyoga an. Gleichzeitig lockten die wunderbare Bergwelt und ein einzigartiger Sternenhimmel. Jana und ich entschieden uns für letzteres und machten einen Spaziergang oder eher eine Wanderung, bis wir endgültig im Schnee anlangten. Zurück im Hotel waren schon alle ums Käseplättli versammelt, das sich als veritable Fleischplatte erwies. Wieder gingen Austausch und Gespräche hin und her bis zur wohlverdienten Nachtruhe.

Am Samstag konnten wir uns wiederum mit einem Input von Jan aufwärmen. Der Stels 2014 2imaginäre Lachball flog hin und her, teilte sich wieder und wieder, bis wir uns krümmten vor Lachen. Nach der Kaffeepause traf Eric ein, mit lädiertem Knie, aber guter Laune und einem spannenden Workshop über die Methode von Harms. Die Übungen wirkten eindrücklich und die Zeit verging wie im Flug. Die meisten hätten wohl noch länger zuhören mögen. Nach dem Mittagessen hieß es, sich beeilen, denn schon fuhr der Bus. Die neuen Kolleginnen waren angetan von der BVP und man musste ihnen beipflichten: die jährlichen Workshops in unserer Gesellschaft sind echte Geheimtipps.

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